Trotzphase

Die Trotzphase beginnt etwa ab dem Ende des zweiten Lebensjahres, es ist die Phase der heftigen Gefühlsausbrüche. Eltern werden jetzt regelmäßig die Wut- und Weinanfälle ihrer Kinder erleben müssen und sich Fragen was sie in diesen Situationen tun können, da sie diesen Anfällen meistens hilflos gegenüber stehen.

Wer den Grund für diese Wut- und Weinanfälle kennt, wird in diesen Situationen Verständnis für sein Kind aufbringen. Der Grund für die Wutanfälle ist Frustration und Zorn. Immer dann, wenn ein Kind etwas bestimmtes haben oder erreichen möchte und es nicht möglich ist seinen Wunsch zu erfüllen, ist es frustriert und wird zornig.

Es möchte selbstständig werden und eigene Entscheidungen treffen und stößt dabei an seine Grenzen. In diesem Moment kann es nicht klar denken und auch keine Argumente wahrnehmen, deshalb sollten die Eltern erst gar nicht versuchen mit ihm über die Situation zu reden. Wichtig ist es in diesem Moment die Ruhe zu bewahren, denn damit gibt man dem Kind Halt. Oft fehlen den Kindern auch die Worte um ihre Gefühle in bestimmten Situationen auszudrücken.

Die Frustration ist eine Erfahrung die ein Kind machen muss, dadurch lernt es Aufgaben zu meistern. Wer merkt dass ein Wutanfall bevorsteht, kann das Kind ablenken, bevor es dazu kommt. Das kann mit einem gemeinsamen Spiel oder mit einem anderen Spielzeug sein. Die Eltern sollten dem Kind zeigen welche Möglichkeiten es gibt die Frustration abzubauen. Sobald der Anfall vorbei ist kann man mit dem Kind darüber reden, ihm erklären warum man sich über diese Wutausbrüche ärgert und ihm gleichzeitig zeigen dass man es trotzdem liebt.